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Nicht irgendein Buch zum Film, sondern mehr

Monday, 8. February 2010

Nominierung für den OSCAR, Veröffentlichung eines deutschsprachigen Buches und die Vorankündigung der DVD-Veröffentlichung im März 2010: THE COVE/DIE BUCHT sorgt erneut für Schlagzeilen und dies während die Jagdsaison auf Delfine in Japan weiterhin im Gange ist. Verfasser des Buches "Die Bucht" ist mit

Hans Peter Roth nicht irgendein Autor, der ein Buch zum Film „Die Bucht“ verfasst,  sondern ein sehr engagierter und passionierter Journalist, der sich selbst vor Ort in  Japan ein Bild gemacht und Delfintreibjagden dokumentiert hat. Bei all seinem Engagement bewahrt er aber vor allem die notwendige Distanz zum Thema, um seiner Verpflichtung als Journalist nachzukommen. Dass dies gerade bei so einem Thema schwierig ist, dürfte jedem klar sein.

Sein Buch DIE BUCHT, das er gemeinsam mit Ric O’Barry herausgebracht hat, ist weit mehr als ein Buch zum Film, sondern eine weiterführende Lektüre, die am Konzept des Dokumentarfilmes – aufdecken, Vernetzungen involvierter Institutionen und Hintergründe aufzeigen – aufbaut und das Thema vertiefend diskutiert. Ein wertvoller Beitrag für die Intensivierung der Diskussion über Delfinfang und die Verstrickungen mit einer global operierenden Delfinarienindustrie.

Buch und DVD „Die Bucht“ sind im WDCS Shop erhältlich. Mit dem Kauf unterstützen Sie zusätzlich auch die Tätigkeit der „Save Japans Dolphins Coalition“ und der WDCS.

http://www.wdcs-de.org/shop/

Die Arroganz der Macht

Thursday, 28. January 2010

Nein, ich werde hier keine Diskussion über die Sinnhaftigkeit (pro & contra) von militärischen Manövern beginnen. Fokussieren wir einen Moment lang nur auf ein aktuelles Projekt der US Navy (siehe dazu die aktuelle Pressemitteilung der WDCS).

Die Errichtung einer Trainingsbasis für Unterwasserkriegsführung nahe dem einzigen bekannten Aufzuchtgebiet des Nordatlantischen Glattwals, auch Nordkaper genannt, ist ein Faustschlag ins Gesicht eines jeden normal denkenden Bürgers. Diese Einstellung lässt sich in Schlagworten zusammenfassen: „wir bauen“, „wir haben ohnehin einen Sonderstatus gegenüber Auflagen, die sämtliche andere Personen, Einrichtungen etc. zu erfüllen haben“, „Auflagen? Ach, die sehen wir uns später an“ … eventuell könnte man hinzufügen „Nordkaper, was, wer, wo, warum?“.

Nach der beinahen Ausrottung dieser Art und der regionalen Ausrottung in einigen Teilen des Atlantiks bis Anfang des 20.Jahrhunderts auf wenige Hundert Tiere ist die Jagd auf diese Walart seit den 1930er Jahren verboten. Doch seither hat sich der Bestand dieser Walart kaum erholt. Im Gegenteil. Schiffskollisionen, Lärm, Verfangen in Fischereigerät zählen zu den Hauptgefahren dieser seltenen Bartenwalart heute.

Die Vorgehensweise der US Navy zeigt nicht nur den Grad an Ignoranz gegenüber dem Schutz bedrohter Tierarten, sondern auch eine Ignoranz gegenüber einer simplen Logik; denn wie soll man sonst erklären, dass die Navy sich bewusst jeglicher Prüfungen und Auflagen entzieht, um sich erst nach Errichtung (und Ausgabe des Millionenbudgets) des Projektes mit diesen zu beschäftigen. Wie ist eine solche Vorgehensweise nachzuvollziehen? Ist das Überleben einer Art so wenig wert, sich nämlich einfach einem Projekt von dem diese Einrichtung überzeugt ist, anders zu nähern?

Und genau dies ist der Punkt, den – und das begreifen anscheinend viele Entscheidungsträger in Machtpositionen nicht – so viele Menschen, ich getraue mich zu sagen eine breite Bevölkerungsschicht, so dermaßen anwidert: die Arroganz der Macht,  anmaßend, dass Machtpositionen das Hinwegsetzen über gesellschaftliche Regelungen legitimiert ohne dabei sanktioniert zu werden. Mit ein bisschen mehr Bodenhaftung  könnten auch solche Einrichtungen im Ansehen in der Öffentlichkeit punkten. Gewinner dabei wären nicht nur die Wale.

 

WDCS und andere klagen US Navy

Thursday, 28. January 2010

Gemeinsam mit einem Dutzend anderen Natur- und Artenschutzorganisationen haben wir heute, 28.1.2010, in den USA Klage gegen die US Navy eingebracht. Anlass ist die Errichtung einer Trainingsbasis für Unterwasserkriegführung nahe dem einzig bekannten Aufzuchtgebiet der bedrohtesten Bartenwalart: dem Nordkaper!

Hier geht’s zur Presseinformation http://www.wdcs-de.org/news.php?select=616

Spektakuläre Jagdmethode von Delfinen vor Florida

Monday, 25. January 2010

Absolut sehenswertes, spektakuläres und sensationelles Filmmaterial, das eine spezifische Jagdmethode von Delfinen (Großen Tümmlern) dokumentiert, die in seichten Gewässern in der Gruppe nach Fisch jagen.

http://www.youtube.com/watch?v=pQ50PYMXDCQ

Wer sich an einer Diskussion (Englisch) über „Delfine als Personen“ beteiligen möchte, kann dies hier tun. http://www.opendemocracy.net/margi-prideaux/dolphins-as-persons

Warum heißt der Delfin "Delfin"?

Thursday, 21. January 2010

Also, wenn das keine coole Frage ist, die soeben von einem Kind an uns herangetragen wurde. Das Fragezeichen, das sich in meinem Hirn auftat, hätte größer nicht sein können und der Hilferuf an einen Kollegen nicht lauter. Das Etymologische Wörterbuch der Deutschen Sprache (Kluge, 23. Aufl.) verrät: Delfin stammt vom lateinischen delphinus, das aus dem griechischen "delphys" = Gebärmutter (auch Tierjunges) hergeleitet wird. Die Tiere - von da an "Delfine" - erhielten den Namen, da sie sich durch die Gebärmutter von den anderen "Fischen" unterschieden. Man merke: es gibt keine dumme Fragen. Maximal ahnungslose Leute, wie ich einer bin. 10 Punkte für diese coole Frage. The kids are alright und ich nun wieder ein bisschen klüger (bis zur nächsten Frage) :-)

Besucherrückgang im Nürnberger Delfinarium

Tuesday, 19. January 2010

Der Tiergarten Nürnberg veröffentlichte seine Besucherzahlen aus dem Jahr 2009. Presseberichten zur Folge besuchten den Tiergarten im Jahr 2009 insgesamt 1.039.115 Besucher, was einen Rückgang um 18,9 % bedeutet. Das Delfinarium, für dessen Besuch zusätzlich nochmals Eintrittsgeld verlangt wird, wurde von 403.011 Personen besucht, was einen Besucherrückgang um 16,2 %, gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Trotz des Rückganges wird jedoch die wirtschaftliche Bedeutung der Delfinhaltung für den Tierpark erneut deutlich wodurch einmal mehr bestätigt wird, dass Delfinhaltung ein „vorwiegend kommerzielles Interesse“ für den Tiergarten darstellt und dies wiederum verursacht dem Tiergarten rechtliche Probleme bei der Haltung von Delfinen, insbesondere bei der Frage weiterer Einfuhren. Seit Jahren verstrickt sich die Tiergartenleitungen in widersprüchlicher Argumentation über die Haltung von Delfinen und verweigert sich den Tatsachen zu stellen:

a.)   dass das Delfinarium aus vorwiegend kommerziellen Gründen betrieben wird und

b.)   dass die Haltung von Cetacea (allen Walen und Delfinen) weder tier- noch artgerecht möglich ist, stellt man sich den Fakten über die Bedürfnisse dieser Tiere in freier Wildbahn

Diskussion über "Delfinkultur"

Thursday, 14. January 2010

Nach einigen Tagen Planungstreffen des deutschen WDCS Teams, ist dieses voll motiviert zurück und aktiv. Das Jahr startete ja mit dem TV-Spielfilm Zweiteiler „Geheimnis der Wale“ intensiv für uns, insbesondere für meinen Kollegen Karsten Brensing, der zahlreiche Presse- und Interviewtermine an und zwischen den Feiertagen abspulte. Toll, dass durch den Spielfilm diese doch sehr komplexe Problematik der Bedrohung von Meeressäugern durch Unterwasserlärm, insbesondere seismische Aktivitäten, einem so breiten Publikum kommuniziert werden konnte.

Erfreulich ist auch die Anfang des Jahres durch einen Artikel in der TIMES aufgegriffene Diskussion, ob Delfine als „nicht menschliche Personen“ zu behandeln sind. Diese steht ganz im Zeichen des Kommentars meiner Kollegin Philippa Brakes vor Weihnachten und führte zu weiterem medialen Echo in zahlreichen internationalen Radio- und Onlineportalen. Anlass sind zahlreiche Erkenntnisse, aber auch Publikationen der vergangenen Monate über soziales Lernen, kulturelle gruppenspezifische Eigenheiten und kognitive Fähigkeiten bei Delfinen. Darunter auch die Beobachtungen des WDCS-Wissenschaftlers Mike Bossley, Australien, dass ein Delfin, der kurzfristig in Gefangenschaft gehalten und danach freigelassen wurde, in Gefangenschaft sich angeeignete  Tricks auch in freier Wildbahn durchführte und diese von Artgenossen imitiert und ins Verhaltensrepertoire aufgenommen wurden. Die Nutzung von Schwämmen während der Jagd auf in Meeresbodennähe lebende Fische und Nachahmung dieses Verhaltens wäre ein weiteres Beispiel.

Im Rahmen einer Konferenz im Februar 2010 in San Diego, Kalifornien, werden Ergebnisse vorgestellt und diskutiert.

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/science/article6973994.ece

Faszinierende Fakten über Jagdtechniken von frei lebenden Orcas finden Sie unter:

http://weltderwunder.de.msn.com/wal-spezial-article.aspx?cp-documentid=151705848

DANKE

Wednesday, 23. December 2009

Liebe Wal- und DelfinfreundInnen,

im Namen des gesamten WDCS Teams möchte ich mich bei Ihnen für die großartige Unterstützung in diesem Jahr bedanken und wünsche Ihnen allen ein frohes Fest, schöne und erholsame Feiertage und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

Die großartigen Reaktionen Ihrerseits auf Protestaufrufe, Bereitstellung von Spendenmitteln, motivierenden E-Mails und zahlreichen Rückmeldungen, die oftmals sehr konstruktive Kritik beinhalten, erleichtern und ermöglichen unsere Arbeit. Wir wissen dieses Engagement sehr zu schätzen, ist doch die Situation für viele Menschen gerade aus wirtschaftlicher Sicht schwieriger geworden.

Gerade in Zeiten, in denen Regierungen bei den Ausgaben für den Umwelt-, Tier- und Artenschutz große Einsparungen tätigen, gewinnen gemeinnützige und private Initiativen noch stärker an Bedeutung. Nur die politische und wirtschaftliche Unabhängigkeit ermöglicht es, den Schwerpunkt auf die Erreichung der sich gesetzten Ziele zu setzen. Diese Unabhängigkeit ist letztendlich auch der einzige Garant, dass man die Öffentlichkeit auch stetig über die tatsächliche Situation, Hintergründe, als auch Positionen von Regierungen in Kenntnis setzt. So stehen oftmals Lippenbekenntnisse und öffentliche Äußerungen von Regierungsvertretern im krassen Gegensatz zu deren tatsächlichen Aktivitäten hinter den Kulissen.

Enttäuschend ist vor allem, dass viele Regierungen weiterhin an einem völlig überalterten Artenschutzkonzept festhalten, dass wir vielfach als „Erbsenzählerei“ bewerten. So sind Wale und Delfine schützenswerte, faszinierende Lebewesen, deren Schutz nicht an mathematischen Schätzungen über deren Bestand festzumachen ist. Jeder, der einem solchen Konzept nachläuft – leider zu viele in entscheidenden Positionen – hat das Leben dieser Tiere noch nicht begriffen und hat ein sehr begrenztes Bild von den Zusammenhängen des Lebensraumes „Meer“.

Eben der Frage „Warum gerade Wale schützenswert sind“ geht meine Kollegin, Philippa Brakes, nach. Philippa Brakes leitet das Ethikprogramm der WDCS.

http://www.wdcs-de.org/news.php?select=597

Die langlebigen, selten sich reproduzierenden Meeressäuger weisen sehr viele Merkmale auf, die uns nicht nur faszinierenden, sondern vor allem besondere Anforderungen an ihren Schutz stellen. So z.B. die Rolle und Bedeutung des Individuums innerhalb der sozialen Gemeinschaften, wie z.B. einer Schwertwalkuh. Der Fang eines Orcaweibchens in freier Wildbahn bedeutet aber nicht nur einen Verlust für die frei lebende Gruppe, sondern auch ein trauriges Schicksal für das betroffene Tier. Dr. Paul Spong erzählt Ihnen hier das Schicksal des am längsten in Gefangenschaft lebenden Orcas. Sie heißt CORKY. http://www.wdcs-de.org/corky_video.php

Orcas werden in der roten Liste gefährdeter Arten als „data deficient“ – kein ausrauchendes Datenmaterial vorhanden – geführt, kommen in allen Weltmeeren vor. Die Ironie liegt dabei in der Tatsache, dass Orcas vielerorts zu den am besten erforschten Meeressäugern überhaupt gehören. Auch weiß man heute, dass der Lebendfang von Orcas für Delfinarien in den 1960er Jahren an der Westküste der USA und Kanadas bis heute eine der wesentlichen Gründe ist, warum die lokale Orcapopulationen bis heute sich kaum erholt haben und als stark gefährdet gelten.

Für Buckelwale und viele andere Arten gebe es vergleichbare Beispiele. Und da verwundert es dann doch, wie viel Energie gerade europäische Regierungen aufbringen, um irgendwie Dänemark für Grönland die Bejagung von Buckelwalen wieder zu ermöglichen. Anstatt sich den Gefahren zu widmen, die z.B. Buckelwale im Nordatlantik bedrohen, bastelt Europa an einem Plan der Freigabe von Buckelwalfangquoten. Neue Gefahren anstelle der Reduktion bestehender Gefahren. Ein Armutszeugnis für Europa. Aus „weihnachtlichen“ Überlegungen verzichte ich an dieser Stelle, einen Blick auf die europäische Fischereipolitik zu werfen.

Nun heißt es jedoch, Energie tanken für die kommenden Wochen und Monate. Ich freue mich auf die Herausforderungen für das Jahr 2010 und hoffe, dass es uns gemeinsam gelingen wird, nicht nur weitere Erfolge zu erzielen, sondern zunehmend auf eine Änderung des gesamten Artenschutzkonzeptes hinzuwirken.

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei allen MitarbeiterInnen und KollegInnen bedanken, die eine hervorragende Arbeit geleistet und rund um die Uhr für unsere Freunde in den Weltmeeren im Einsatz waren und sind.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, Ihrer Familie, Bekannten und Freunden nochmals geruhsame Feiertage, frohe Weihnachten und ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2010.

Ihr

Nicolas Entrup

WDCS Deutschland/Österreich

Geschäftsführer

24 Türen öffnen für die Wale Südamerikas

Tuesday, 1. December 2009

Mit 24 kleinen Überraschungen versüßt er vielen von uns die Wartezeit bis Weihnachten: der Adventskalender. Wir vom WDCS Team möchten es dieses Jahr ein Mal umgekehrt machen. In 24 Türchen stellen wir Ihnen in unserem Online-Adventskalender ein ganz besonderes Schutzprojekt von Meeressäugern in Argentinien vor. Ob Seiwal, Südlicher Glattwal, Commerson-Delfin oder Peales-Delfin – man findet viele seltene und bedrohte Wal- und Delfinarten Arten vor der Küste Patagoniens.

Leider stellt die Währungsschwäche und instabile wirtschaftliche Situation in Argentinien  die Fortsetzung konkreter Schutz- und Forschungsprojekte immer mehr in Frage. Deshalb lädt die WDCS dazu ein, hinter jedem der 24 Türchen mehr  über das Projekt zu Artenerhaltung und Erforschung des Forscher-Ehepaares Vanesa Tossenberger und Miguel Iñiguez in Argentinien zu erfahren. Öffnen Sie täglich ein Türchen, erfahren Sie dadurch mehr über konkrete Projektarbeit und was dafür benötigt wird und helfen Sie unseren KollegInnen in Argentinien ihre wichtige Arbeit fortzusetzen.

Hier geht es zu unserem Online Adventskalender: www.wdcs-de.org

Gibt ein Rockstar der EU Entwicklungshilfe?

Wednesday, 25. November 2009

Peter Garrett, ehemaliger Rockstar, Sänger von Midnight Oil, aktueller Umweltminister Australiens. Seit Amtsantritt versucht Garrett neue Wege innerhalb der Internationalen Walfangkommission (IWC) aufzuzeigen, sucht teilweise verzweifelt Verbündete und nach Möglichkeiten, politische Erfolge zu erwirken, um Japans Walfangaktivitäten in der Antarktis einzudämmen. Gleichzeitig flog ihm das schwarze Gold, dessen er sich für die Namensgebung seiner ehemaligen Band bediente, in den vergangenen Wochen mächtig um die Ohren. Die australische Regierung musste zusehen, wie fehlende Notfallspläne und eine vollkommen unkontrollierte Ölindustrie durch einen Rohrbruch eine der größten Ölkatastrophen in der Timor See verursachte. 9 Wochen flossen ungebremst Millionen Liter Öl in das marine Ökosystem.

Es wird erwartet, dass Peter Garrett noch vor Weihnachten eine Entscheidung über die Ausweisung von Schutzgebieten in australischen Gewässern treffen wird. Darunter ist auch ein Vorschlag der WDCS und einer Koalition von Umweltorganisationen, die eine strikte Unterschutzstellung großer Gebiete, darunter auch Teile der von der Ölkatastrophe betroffenen Region, verlangt. Die Frage ist aber nicht nur die Größe der Gebiete, sondern vor allem die Art der „Schutzstellung“. Was wird erlaubt und was untersagt. Wie groß sind die „No-Take“ Zonen, jene Regionen, wo Fischereiaktivitäten untersagt sind, um auch die Erholung überfischter Fischbestände zu ermöglichen.

Garrett hat es in der Hand ein Zeichen zu setzen, dass auch für andere Regionen Vorbild sein könnte. Vor allem wäre es ein eindrucksvolles Signal an Europa, das bei der Umsetzung von marinen Schutzgebieten eine vollkommen unterentwickelte Region ist.

Entwicklungshilfe für Europa? Come on Garrett show Europe how to rock!

Und zeigen Sie Herrn Garrett, dass die Welt nach Australien blickt und Durst nach positiven Nachrichten hat!

http://www.wdcs-de.org/view_e_protest.php?e_protest_select=30&&select=431