07. Juli 2011
2:2 für Delfine in der EU durch Luxemburg
Mit Luxemburg stellen wir den zweiten EU-Mitgliedstaat vor, der keine Delfine in Gefangenschaft hält. Damit steht es 2:2 für Delfine in der EU.
Interessanterweise ist diese kleine Nation 2005 der Internationalen Walfangkommission IWC beigetreten und vertritt dort seitdem eine starke Walschutzposition. Ähnlich wie in anderen Ländern ohne Küsten wie Österreich und Ungarn, argumentiert auch Luxemburg, dass Wale und Delfine keinem Land gehören und ihr Schutz deshalb in internationalem Interesse sein sollte – und so ist es!
Zudem steht diese Forderung in absolutem Einklang mit der Absage an die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft, da die Meeressäuger ebenso kein Eigentum von Vergnügungsparks sind.
Ein Veterinär, der Luxemburg im Wissenschaftsausschuss der IWC repräsentiert, betreibt ebenfalls Feldforschungsprojekte zu verschiedenen Wal- und Delfinarten in der Straße von Gibraltar.
>> Weitere Informationen zur Kampagne "Für eine EU ohne Delfinarien" |