Delfinarien und Zoos

Je mehr wir über Wale und Delfine und deren komplexe Lebensweisen in freier Wildbahn in Erfahrung bringen, umso deutlicher wird, dass diese Meeressäuger weder tier- noch artgerecht in Gefangenschaft gehalten werden können.
 
Entgegen den Aussagen der Betreiber vieler Zoos und Vergnügungsparks werden weltweit auch weiterhin Wale und Delfine, vor allem Große Tümmler, Weißwale und Schwertwale, der freien Wildbahn entnommen. Die Tiere werden in Shows zur Schau gestellt oder in Schwimmprogrammen unter dem Vorwand der „Delfintherapie“ eingesetzt. So sind z.B. zoologische Gärten und Vergnügungsparks bis heute nicht in der Lage, den Bestand in Gefangenschaft gehaltener Delfine aus Nachzuchten aufrecht zu erhalten.
 
Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS setzt sich gegen den Fang von Walen und Delfinen ein. Darüber hinaus lehnt die WDCS die Haltung dieser faszinierenden Meeressäugetiere in Gefangenschaft ab. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten verantwortungsbewusst Wale und Delfine in freier Wildbahn zu beobachten und sich an dem Verhalten und der Faszination dieser wundervollen Tiere zu erfreuen.

>> Hier gelangen Sie zu unseren Kampagnen gegen die Gefangenschaftshaltung.

Unsere aktuellen Berichte und Briefings zum Thema finden Sie hier:

 Delfinarien - Ein Bericht über die Gefangenschaftshaltung von Walen und Delfinen in der Europäischen Union mit besonderer Berücksichtigung der EU-Richtlinie 1999/22/EG des Rates über die Haltung von Wildtieren in Zoos
 WDCS-Stellungnahme Gefangenhaltung
 Biting the Hand that feeds + Fotokatalog
 Konfliktfeld Dolphin-Assisted-Therapy
(Hintergrundinformationen zur Delfintherapie)

 
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25. Mai 2013
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