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03. Mai 2012Tanzende Delfine: WDCS stellt Nutzen von Nürnberger Studie in Frage![]() Gestern, am 2. Mai 2012, stellte der Tiergarten Nürnberg die ersten Ergebnisse eines neuen Forschungsprojektes namens „Tanzende Delfine: Wahrnehmung von Rhythmus und Synchronisationsfähigkeiten beim Großen Tümmler“ vor. Dabei geben die Forscher an, mit Hilfe der Nürnberger Delfine nachgewiesen zu haben, dass die Meeressäuger ein Rhythmusgefühl haben. Die WDCS und die Tierschutzorganisation Pro Wildlife erachten diese Studie als überflüssig. Sie dient einzig dem Zweck, die Haltung von Delfinen in Gefangenschaft zu rechtfertigen. Ob Delfine ein Rhythmusgefühl haben oder nicht, ist für Meeressäuger in freier Wildbahn unerheblich. Die Studie ist somit eine reine Werbe-Strategie, denn der Tiergarten hat immer größere Probleme, seine Delfinhaltung zu verteidigen. Die Verhaltensweise von Walen und Delfinen ist durch das Leben in einem Becken stark eingeschränkt. Wale und Delfine sind intelligente, soziale Tiere, die in freier Wildbahn in Gruppen leben und einer Vielzahl verschiedener Aktivitäten nachgehen. Dies ist in Gefangenschaft nicht möglich. Die meisten Forschungsergebnisse aus Delfinarien können deshalb für den Schutz der Tiere in freier Wildbahn nicht von Nutzen sein. Mehr über Delfine in Gefangenschaft und was Sie tun können, erfahren Sie hier >> Quelle: WDCS, Pro Wildlife ![]() |
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