21. Mai 2012
WDCS fordert Prüfung der Vorwürfe gegen Paul Watson
Die Verhaftung von Paul Watson in Deutschland hat zahreiche Meeresschützer in Aufruhr versetzt. Grund für die Festnahme ist ein internationaler Haftbefehl aus Costa Rica, wo Paul Watson vor ca. 10 Jahren im Einsatz gegen das sogenannte Shark-Finning ein Schiff blockiert und angegriffen haben soll. Paul Watson, der von einem Dokumentarfilmer begleitet worden war, bestreitet die Vorwürfe und fürchtet ein unfaires Verfahren bei einer möglichen Auslieferung nach Costa Rica. Dass Paul Watson ausgerechnet in Deutschland festgenommen wurde - nachdem er in die USA, Kanada und andere europäische Staaten gereist war - stößt bei vielen Menschen auf großes Unverständnis. Die Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS und die von Paul Watson gegründete Organisation Sea Shepherd verfolgen - zwar mit unterschiedlichen Mitteln - das gleiche Ziel: Unsere Meere zu sicheren Lebensräumen für ihre Bewohner zu machen. Deshalb fordern wir eine rasche Prüfung der Vorwürfe gegen Paul Watson, die Deutschlands selbst ernannter Vorreiterrolle im Meeresschutz gerecht wird und die berücksichtigt, dass das Abtrennen von Haifischflossen in vielen Regionen illegal ist (aber kaum kontrolliert wird).
Fordern Sie eine gerechte Prüfung der Vorfälle:
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger Deutsche Justizministerin Deutscher Bundestag
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