01. Dezember 2010

Dürftige Reaktion des deutschen Verteidigungsministeriums

Als erstes Ministerium hat sich das Verteidigungsministerium schriftlich zu den Forderungen der WDCS geäußert. Zwar stellt die dürftige Antwort keine Überraschung dar, spiegelt jedoch gleichzeitig wieder, dass die Problematik der Auswirkungen des Unterwasserlärms seitens des Bundesministeriums für Verteidigung weiterhin keine Relevanz zu haben scheint.

Darüber hinaus erweckt der Brief auch den Eindruck einer gewissen Unkenntnis gegenüber dem Sachverhalt. So schien der Parlamentarische Staatssekretär, Hr. Schmidt, keine Kenntnis über alternative Techniken wie das Acoustic Daylight Ocean Noise Imaging System (ADONIS) und das  Remotely Operated Mobile Ambient Noise Imaging System (ROMANIS) zu haben.

Auch wird der Eindruck erweckt, dass dem Ministerium nichts von einer bereits durchgeführten Beteiligung der Marine Dienststelle WTD 71 an der interministeriellen Arbeitsgruppen zum Thema Lärm  bekannt ist. 

Die WDCS erbittet nun Detailinformationen über die im Brief erwähnten, konkreten Maßnahmen zum Schutz von Waltieren und fordert erneut mehr Transparenz und Offenheit, um an konkreten Lösungen zu arbeiten.

>> Hier geht es zum Brief des VERTEIDIGUNGSMINISTERIUMS

>> Hier geht es zum Antwortschreiben der WDCS

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