19. April 2011

SeaWorld: Gerichtsverfahren auf September verlegt

Die Gerichtsverhandlung zwischen OSHA, der US-Arbeitsschutzbehörde (Occupational Safety and Health Commission) und SeaWorld,  die Ende April stattfinden sollte, wurde auf den 19. September vertagt.

OSHA hatte Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften festgestellt, die Gefahren im Zusammenhang mit der öffentlichen Zurschaustellung von Orcas angesprochen, eine Geldstrafe verhängt und Klage eingebracht. SeaWorld will nun in dem Verfahren darlegen, welche Gegenmaßnahmen es seither ergriffen hat.

SeaWorld will Öffentlichkeit von der Anhörung ausschließen

Demzufolge soll der SeaWorld eine Geldstrafe von 75.000 $ entrichten und muss sich zusätzlich einer sechsmonatigen Ermittlung zur Todesursache der Trainerin Dawn Brancheau, die bei einem Unfall mit Orca Tillikum ums Leben kam, unterziehen. SeaWorld will unter Ausschluss der Öffentlichkeit angehört werden.

Derzeit ist SeaWorld aber auch noch in ein anderes Verfahren verwickelt: Im August 2010 klagte die frühere Sicherheitsdirektorin Linda Simons ihre Entlassung nach dem Tod von Brancheau an. Sie behauptet, die Kündigung sei rechtswidrig und nicht gerechtfertigt. Später, während sie mit OSHA-Investoren kooperierte, äußerte sie sich kritisch zu den Sicherheitsbestimmungen im SeaWorld. Eine Woche vor dem Tod der Trainerin Brancheau, trat sie ihre Stelle als Sicherheitsdirektorin an.

Quelle: OSHA, The Orca Project,

FacebookFlattr this
 
Impressum Kontakt Spendenkonto Partner & Links WDC UK
23. Juli 2014
Suche
Über WDC
News
Infoservice
Presse
 
Walpatenschaft
Online spenden oder mit einer SMS
Walhelfer werben Walhelfer
Der WDCS-Blog
Walisch lernen
 
 
Clicks4Charity
Aldiana - Urlaub unter Freunden