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Fischerei regulieren und Beifang beenden

Der größte Feind von Walen und Delfinen weltweit ist die Fischerei. Hunderttausende Meeressäuger ersticken jährlich qualvoll in den Netzen vor allem industrieller Fischfangflotten. Die Überfischung der Meere führt auch bereits zu Nahrungsknappheit für einige Delfinpopulationen.

Im Nordostatlantik sterben jedes Jahr Tausende Wale und Delfine in Fischernetzen. Wir setzen uns dafür ein, dass diese tragische Situation nicht ignoriert wird, und drängen auf die Umsetzung und Verschärfung von EU-Regelungen. Die Entwicklung konkreter Pläne zur Verringerung des so genannten Beifangs ist unumgänglich. Auch im Mittelmeer und im Schwarzen Meer verenden jedes Jahr Tausende Kleinwale in Fischernetzen. Wir fordern Entscheidungsträger mit Nachdruck auf, dieses sinnlose Sterben zu beenden

Von uns durchgeführte oder unterstützte wissenschaftliche Projekte geben Auskunft über den Status der Gefährdung von Populationen – das ist entscheidend, wenn wir Bedrohungen aufdecken und beseitigen wollen. Wir wollen die Überwachung von Fischereiaktivitäten erreichen, um effiziente Kontrollen durchführen zu können.


© Steve Dawson© Steve DawsonTod in Netzen
Wale und Delfine verfangen sich in vielen Fischfanggeräten, wie zum Beispiel in Langleinen, Treibnetzen, Fallenreihen sowie in Schleppnetzen.

© Duncan Murrell© Duncan MurrellLeere Meere
Das Verfangen in Fischernetzen und der damit verbundene Tod durch Ersticken sind jedoch nicht die einzige Gefahr, die Walen und Delfinen durch die Fischerei droht.

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