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Haltung von Waltieren in Gefangenschaft beenden

Von Mexiko bis Malta, von Argentinien bis Australien kämpfen wir gegen das weltweite Geschäft mit gefangenen Meeressäugern – eine Industrie, die frei lebende Wal- und Delfinpopulationen durch Wildfänge bedroht und für das Leid Hunderter Tiere verantwortlich ist.

Da die Nachzucht von Delfinen in Gefangenschaft nicht nachhaltig erfolgt, werden weiterhin jährlich Delfine gefangen und trotz Handelsbeschränkungen an Zoos und Vergnügungsparks verkauft. Die Haltungsbedingungen können die komplexen Bedürfnisse dieser anspruchsvollen und hoch entwickelten Lebewesen in keiner Weise erfüllen.

Die WDCS hat dazu beigetragen, dass ein Fang- und Exportverbot von Delfinen in Chile und in argentinischen Gewässern in Kraft getreten ist. Nach langjährigen Anstrengungen erwirkte die WDCS ein Exportverbot von Großen Tümmlern aus dem Schwarzen Meer. Auf diesem Erfolg bauen wir auf und wirken auf die Gesetzgebung in anderen Problemregionen auf der ganzen Welt ein.


© Colin Speedie© Colin SpeedieWDCS-Kampagne: Delfintherapie
Delfintherapie hat Konjunktur. Doch eine Anfang 2008 vorgestellte Studie der WDCS belegt, dass sich dahinter meist wenig mehr als die kommerziellen Interessen von Delfinarien verbergen.

© Sakae Fujiwara - Elsa Nature Conservancy© Sakae Fujiwara - Elsa Nature ConservancyTreibjagd: Das blutige Geschäft der Delfinarienindustrie
Einige der im Zuge von Treibjagden gefangenen Tiere werden lebend an Delfinarien verkauft.

In Japan vor Ort…
Die WDCS dokumentiert seit vielen Jahren die Tötungen von Kleinwalen in japanischen Gewässern.

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