Über uns Der Film Lärm im Meer Abtauchen
 
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E-Protest versenden

Aktiv gegen Lärm im Meer

Wale und Delfine (Cetacea) verwenden zur Wahrnehmung ihrer Umwelt, zum Aufspüren von Nahrung und zur Kommunikation akustische Signale und besitzen einen höchst sensiblen Gehörsinn. Die unterschiedlichen Lärmquellen - militärische Aktivitäten, seismische Untersuchungen, Schifffahrt, Windkraft, Sandabbau und andere industrielle Aktivitäten haben zum Teil signifikante Auswirkungen auf Meeressäuger. Nach Ansicht der WDCS und des IFAW ist der notwendige Schutz für Meeressäuger vor intensivem Lärm in der deutschen Gesetzgebung (Bundesnaturschutzgesetz, Bundesberggesetz, Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung) unzureichend.

WDCS und IFAW fordern

1) Integrität von Schutzgebieten!

Nur wenn die Tiere in Schutzgebieten wirklich vor menschlichen Einflüssen geschützt sind, können Schutzgebiete ihre Aufgabe erfüllen.

2) Datenbank für seismische Untersuchungen

Der uneingeschränkte Zugang zu Informationen über die Erdkruste macht Mehrfachbeschallungen durch unterschiedliche Firmen, die intensiven Lärm verursachen, überflüssig.

3) Einvernehmliche Beteiligung deutscher Fachbehörden bei umweltrelevanten Fragen und bei der Genehmigung von lärmverursachenden Aktivitäten in den Meeren.

Umweltrelevante Fragen müssen von den deutschen Fachbehörden für Umweltfragen und nicht beispielsweise vom Bergamt geklärt werden.

4) Reduzierung des Schiffslärms

Die zunehmende Schifffahrt verursacht den größten Teil des niederfrequenten, durch den Menschen verursachten Lärms in den Weltmeeren. Dieser Aspekt muss schon bei der Entwicklung von Schiffen berücksichtigt werden.

Schließen Sie sich diesen Forderungen an und schreiben Sie eine Protest-E-Mail an Bundeskanzlerin Merkel.

Schritt 1: Bitte füllen Sie die Felder rechts aus. Um wirksam zu sein, muss der Entscheidungsträger, der diesen Brief erhält, sehen, dass das Schreiben von Ihnen stammt. Aus diesem Grund werden Ihr Name und Ihre Adresse inkludiert. WDCS und IFAW werden Ihre Daten an keine andere Liste oder Organisation weitergeben. Alle Felder, die mit einem Stern gekennzeichnet sind, müssen ausgefüllt werden.

Schritt 2: Wir haben einen Brief verfasst, den Sie gerne aber auch persönlicher gestalten können. Wenn Sie mit Ihrem Brief fertig sind, klicken Sie bitte 'Absenden'. Ihre Daten werden automatisch an das Ende des Briefes angehängt.

Sehr geehrte Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel,

in den vergangenen Jahrzehnten hat der von uns Menschen produzierte Lärm im Meer kontinuierlich zugenommen und ist nun ein ernstzunehmendes Problem für Wale und Delfine. Ich schließe mich daher den Forderungen von WDCS und IFAW an. Bitte unterstützen auch Sie unsere Forderungen und diskutieren Sie deren Umsetzung mit den folgenden zuständigen Ministerien:

• Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (wegen Bergbauaktivitäten)
• Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (wegen Großwalen)
• Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (wegen Schiffsverkehr und Offshore Windkraft)
• Bundesministerium der Verteidigung (wegen Sprengungen und Sonareinsatz)
• Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (wegen Schweinswalen)

Mit freundlichen Grüßen


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