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WDCS, WHALE AND DOLPHIN CONSERVATION SOCIETY
Die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS sieht sich als die globale Stimme für den Schutz von Walen und Delfinen und ihrem Lebensraum. 1987 wurde die Whale and Dolphin Conservation Society in Großbritannien gegründet und unterhält Büros in Argentinien, Australien, Deutschland, Großbritannien, Österreich und den USA. Sie ist als Expertenorganisation anerkannter Partner der Bonner Konvention im Rahmen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), sowie beratender Partner des Abkommens zum Schutz von Walen und Delfinen im Mittelmeer und Schwarzen Meer, wo die Bejagung von Walen und Delfinen strikt untersagt ist.
Heute ist sie weltweit eine der aktivsten gemeinnützigen Organisationen, die sich ausschließlich für den Schutz von Walen und Delfinen und ihrem Lebensraum einsetzt. Die Projekte haben zum Ziel, die Situation der bedrohten Meeressäuger sofort und langfristig zu verbessern. Die Arbeit der WDCS wird ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert und die Wal- und Delfinschutzorganisation ist als gemeinnützig anerkannt.
Zur Vita von Karsten Brensing
 Karsten Brensing hat an der Freien Universität zu Berlin über die Interaktion zwischen Delfinen und Menschen promoviert. Seit Juli 2005 arbeitet er als Conservation Manager für die internationale Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS (www.wdcs.org). Er studierte in Kiel Meeresbiologie und leitete im Anschluss verschiedene Forschungsprojekte in Florida und Israel. An der FU-Berlin hielt Karsten Brensing Vorlesungen zur Verhaltensbiologie und betreute Kurse sowie verschiedene Diplomarbeiten. Seit einigen Jahren beschäftigt sich Herr Brensing intensiv mit dem Thema Lärmverschmutzung. Er ist Mitglied in der ASCOBANS-Arbeitsgruppe (Abkommen zur Erhaltung von Kleinwalen in der Nord- und Ostsee) zum Thema Lärm und der IMO (International Maritime Organization) Correspondence Group, die sich mit der Reduktion von Schiffslärm befasst. Unabhängig von seiner Arbeit für die WDCS arbeitet Herr Brensing als Consultant zum Thema Lärm für das Umweltbundesamt und für das Bundesamt für Naturschutz. Außerdem hat er in seiner Freizeit als Observer bei Walzählungen in der Nordsee und im Pazifik und als Lektor auf dem Kreuzfahrtschiff Astor gearbeitet. Karsten Brensing liebt das Meer; er ist Forschungstaucher und begeisterter Segler.
Kontakt: karsten.brensing@wdcs.org
IFAW, Internationaler Tierschutz-Fonds
Der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) ist eine weltweit tätige Organisation, die Tier- und Naturschutz vereint und sich für ein friedliches Miteinander von Menschen und Tieren einsetzt. 1969 in Kanada als Bürgerinitiative gegen die kanadische Robbenjagd gegründet, ist der IFAW heute eine der größten internationalen Tierschutzorganisationen mit Vertretungen in 16 und Projekten in über 40 Ländern. Eine Million Förderer weltweit und ca. 250.000 allein in Deutschland unterstützen unsere Arbeit. Arbeitsschwerpunkte sind der Erhalt von Arten und ihren Lebensräumen, Hilfe für Tiere in Not und der Schutz der Tiere vor kommerzieller Ausbeutung. Mit seiner Arbeit will der IFAW erreichen, dass die Öffentlichkeit Grausamkeiten gegenüber Tieren nicht mehr zulässt.
Zur Vita von Ralf Sonntag
 Meeresbiologe Ralf Sonntag promovierte an der Universität Bremen über Robbensterben in der Nordsee. Anschließend übernahm er die Koordination des deutschen Kleinwalprojektes an der Universität Kiel und arbeitete zur Ökologie der Schweinswale in Nord- und Ostsee. Außerdem war er einer der Hauptinitiatoren für die Einrichtung eines deutschen Kleinwalschutzgebietes vor den Inseln Sylt und Amrum. Nach der akademischen Tätigkeit wechselte der passionierte Sporttaucher als Meerescampaigner zu Greenpeace. Dort arbeitete er an den Kampagnen gegen kommerziellen Walfang, Überfischung und Vergiftung der Meere und nahm an internationalen Hochseeaktionen u.a. gegen Piratenfischerei und Walfang teil. Seit August 2003 leitet er das deutsche Büro des IFAW in Hamburg, wo er sich weiterhin für den Schutz von Meeressäugern einsetzt. So koordinierte er die erfolgreiche IFAW-Kampagne für ein EU-weites Handelsverbot von Robbenprodukten. Ralf Sonntag engagiert sich in internationalen Gremien wie der IWC (Internationale Walfangkomission) und ASCOBANS (Abkommen zur Erhaltung von Kleinwalen in der Nord- und Ostsee), um gegen Walfang und andere Bedrohungen, wie die zunehmende Verlärmung der Meere, vorzugehen.
Kontakt: rsonntag@ifaw.org |