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Das Geheimnis der Wale │ Ein Ausflug zu den Walen Südafrikas
Ein Ausflug zu den Walen Südafrikas
Wirklich filmreif: Jedes Jahr kommen sie so nah an die Südafrikanische Küste, dass man ihren Blas fast auf der Haut spüren kann: Südliche Glattwale.
 Die Meeressäuger können von vielen Aussichtspunkten entlang der Küste westlich von Cape Town bis nach Tsitsikamma im Osten beobachtet werden. Zu den besten Plätzen zählt die Walker Bay vor Hermanus. 127 km südöstlich von Cape Town. Hierher kommen jährlich bis zu 500.000 Menschen, um die weiblichen Glattwale bei der Geburt ihrer Kälber nahe der Küste zu beobachten.
In Hermanus kann man den Walen kaum „entgehen“: Auch im örtlichen Café ist der „Wal-Schreier“ nicht zu überhören. Jedes Mal, wenn sich Tiere vor der Küste aufhalten, bläst er lautstark in sein Horn. Die Lautmuster mit langen und kurzen Tönen verraten den nächsten Strand oder Klippe, von dem aus die Wale beobachtet werden können. Glattwale bewegen sich langsam und verweilen gern an der Wasseroberfläche, deshalb kann man sie leicht ausmachen. Das erklärt auch, warum sie für Walfänger eine besonders leichte Beute bedeuteten. Tatsächlich erhielten die Glattwale, auf Englisch „Right Whale“ ihren Namen durch die Jäger: „richtig“ bzw. einfach zu jagen.
Südliche Glattwale wurden so rücksichtslos bejagt, dass sie nahezu ausstarben. In den letzten Dekaden scheint sich ihre Population jedoch wieder etwa alle zehn Jahre zu verdoppeln. Experten zufolge leben zur Zeit ca. 6.000 Tiere in südafrikanischen Gewässern und ca. 15.000 in der gesamten Südlichen Hemisphäre. Jedoch entspricht das noch immer nur 21-27% ihres Bestandes vor der Bejagung.
Auch am südafrikanischen Filmset zu „Das Geheimnis der Wale“ konnte man sich dem Zauber der Meeressäuger nicht entziehen:
Im Rahmen einer Pressereise im August 2008 kamen nicht nur die Journalisten den gigantischen Tieren näher...

Hauptdarsteller Mario Adorf ließ es sich nicht nehmen, die Presseausfahrt zu begleiten.

Wal, da bläst er! Ein südlicher Glattwal taucht auf…

Meeresbiologe Dr. Karsten Brensing steht den Journalisten mit Fachwissen zur Seite.

Auch wenn er sich langsam erholt, hat der Südliche Glattwal noch nicht einmal ein Drittel seines Ursprungsbestandes erreicht.
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