Über uns Der Film Lärm im Meer Abtauchen
 
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Walisch für Anfänger

Das Ausmaß der komplexen Kommunikation ist bei allen Meeressäugerarten unterschiedlich und noch keineswegs vollständig erforscht. Besonders wichtig ist die Kommunikation für folgende Lebensbereiche:

• Verbindung von Muttertier und Kalb
• Zusammenhalt und Bildung von Gruppen und Subgruppen
• Identifizierung einzelner Tiere und Gruppen
• Vermeidung von Gefahren
• Abgrenzung von Territorien
• sexuelle Selektion
• Jagd
• Koordination von Wanderungen
• Aggression

Da die Meeressäuger in sozialen Gemeinschaften leben und zum Beispiel gemeinsam jagen oder spielen, ist es wichtig, dass sie sich untereinander verständigen. Kommunikation findet sowohl innerhalb als auch zwischen den Arten statt und setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen: Schallwellen werden vorwiegend über größere Distanzen eingesetzt, visuelle und taktile Signale spielen bei geringen Distanzen eine Rolle. Die Körpersprache umfasst auch Bewegungen, die Schallwellen erzeugen, wie das Schlagen mit der Schwanzflosse auf die Wasseroberfläche.

Zu den von Zahnwalen produzierten Lauten zählen hochfrequente Klicks, schnelle Klickabfolgen (auch als Rufe bezeichnet) und Pfiffe, die vor allem für viele Delfinarten typisch sind. Eine Besonderheit im Tierreich ist der Identifikationspfiff des Großen Tümmlers. Tiere benötigen im Allgemeinen keinen Namen, um sich zu erkennen. Ein Hund erkennt am Klang des Bellens, welcher Artgenosse in der Nachbarschaft gerade angeschlagen hat. Der Fall des Identifikationspfiffes ist das einzige bekannte Beispiel, bei denen Tiere ihre Individualität durch ein spezifisches Signal zum Ausdruck bringen und sich somit als Individuum gegenüber anderen Individuen abgrenzen. Diese Tatsachen haben zu intensiven Diskussionen über das Bewusstsein von Delfinen geführt.

Soundbeispiel Großer_Tümmler_mit_Schiff
Soundbeispiel Orca

Bei Bartenwalen kennt man Laute im Infraschallbereich, die wie ein Stöhnen oder Jammern klingen. Aufgrund der niederen Frequenz können sich Artgenossen über weite Distanzen – über Hunderte bis Tausende Kilometer – verständigen. Neben kurzen Schlägen oder Klopfgeräuschen und zirpenden Pfeiftönen zählen die Gesänge der Buckelwale zu den bekanntesten Lautäußerungen von Bartenwalen. Dabei singen nur die männlichen Tiere während der Paarungszeit. Die Wissenschaft vermutet, dass die Lieder paarungswilligen Weibchen u.a. Auskunft über die körperliche Verfassung der Sänger geben. Es wird aber auch darüber diskutiert, ob die Sänger mit ihren Liedern beabsichtigen, mögliche Rivalen einzuschüchtern

Soundbeispiel Buckelwal

Hier stellen wir die Lärmverursacher vor, die die Kommunikation von Walen und Delfinen erheblich stören können.

 
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